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Energieverbrauch

Wählen Sie energieeffiziente Geräte in den besten Energie-Effizienzklassen. Sie finden diese Deklaration auf der Energie-Etikette, mit der die ausgestellten Geräte versehen sind, oder in der Warendeklaration. Ein allfällig höherer Kaufpreis eines sparsamen Gerätes wird oft dank tieferen Stromkosten im Laufe der Jahre kompensiert. Rechnen Sie mit dem Effizienzrechner auf dieser Homepage aus, wie viel Stromkosten mit einem energieeffizienten Gerät gespart werden können.

Nutzinhalt

Der Nutzinhalt soll mit der Haushaltsgrösse und den Bedürfnissen für die Vorratshaltung übereinstimmen. Zu grosse Geräte brauchen unnötig viel Strom.

Richtgrössen:

Normaler Haushalt: 60 bis 80 Liter pro Person

Haushalt mit viel Selbstversorgung: 80 bis 120 Liter pro Person

Anmerkung: 100 Liter Nutzinhalt bietet Raum für 50-70 kg gemischtes Gefriergut.

Standort

Ein kühler Standort spart Energie, z.B. ein kühler Keller, Vorratsraum, Korridor, Abstellraum. Die Umgebungstemperatur sollte jedoch nicht unter 10 Grad Celsius betragen (Klimaklasse des Gerätes beachten). Achten Sie bei Einbaumodellen auf die Breite (55 oder 60 cm). Beachten Sie, dass das Gerät genügend belüftet sein muss (Lüftungsquerschnitt in Nische oben und unten mind. 200 cm2) Der Einbau neben Wärmequellen wie Heizkörper oder Herd muss vermieden werden. Der Standort sollte zudem trocken und staubfrei sein. Ausserdem sollte der Boden eben und genügend tragfähig sein. Nach Möglichkeit bereits vorhandene 230-Volt-Steckdose nutzen, dies erspart Mehrkosten.

Bauformen

Gefriertruhen haben den tiefsten Energieverbrauch, sind aber etwas weniger praktisch bezüglich Übersicht und Handhabung.

Gefrierschränke sind übersichtlich in der Handhabung, weisen aber einen etwas höheren Energieverbrauch auf. Wegen der Belüftung muss ein Wandabstand von 6 -10 cm eingehalten werden.

Einbau-Gefrierschränke haben Normbreiten von 55 oder 60 cm.

Einfrierleistung / Lagerzeit bei Störung

Die Einfrierleistung(Gefriervermögen) gibt an, wie viele Kilo Lebensmittel innerhalb von 24 Stunden eingefroren werden können, ohne dass sich das bereits eingelagerte Gefriergut über -15 Grad erwärmt. Die Mindestanforderung ist 4,5 kg/100 Liter Nutzinhalt und 24 Stunden.

Die Lagerzeit bei Störungen gibt an, wie lange es dauert, bis die Temperatur im Gerät von -18 Grad auf die kritische Grenze von -9 Grad ansteigt. Sogenannte Energiespargeräte speichern die Kälte länger als Normalgeräte; ebenfalls Tiefkühlgeräte, die über Kälteakkus (Kältespeicher) verfügen.

Ausstattung

Achten Sie auf die Ausstattungsmerkmale, wie:

-Anzahl und Bedienungskomfort von Einsatzgittern, Körben und Schubladen -Vorgefrierfach zum schnellen Einfrieren mit zusätzlichen Kälteschlangen -Tablett zum Vorfrieren von Früchten und Beeren, erleichtert das spätere Portionieren

-Innenbeleuchtung

-Wechselbares Türscharnier

-Warnanlage bei Temperaturanstieg: optisch oder akustisch (sinnvoll bei Geräten in wenig benutzten Räumen)

-Sparschaltung für nicht ganz gefülltes Gerät (bei Gefriertruhen)

-Temperaturanzeige aussen oder innen. Befindet sich die Temperaturanzeige aussen am Gerät, lässt sich die Temperatur ohne Türöffnen kontrollieren.

-Tauwasserablauf, vorteilhaft vorne am Gerät

-Kindersichere Bedienung

-Abschliessbares Gerät

Garantie und Serviceleistungen

Vergleichen Sie die Garantie- und Serviceleistungen. Die gesetzlich vorgeschriebene Garantiezeit beträgt zwei Jahre. Erkundigen Sie sich nach der Liefergarantie für Ersatzteile. Die meisten Lieferanten bieten einen 24-Stunden-Reparaturservice für Tiefkühlgeräte an. Achten Sie auf die Garantiebestimmungen fürs Gefriergut, für den Fall, dass diese Frist nicht eingehalten wird.

Aktionsangebote

Achten Sie bei Aktionsangeboten auf den Stromverbrauch und auf die Liefergarantie für Ersatzteile.

Preise

Achten Sie auf den Unterschied zwischen Brutto- und Nettopreisen.

Bruttopreise:

Auf die Bruttopreise der Hersteller bietet der Handel Rabatte.

Netto- oder Mitnahmepreise:

Bei den Netto- und Mitnahmepreisen des Handels handelt es sich um den Endkaufpreis.( unverbindliche Preisempfehlung )

Richtige Tiefkühltemperatur

Die ideale Tiefkühltemperatur beträgt -18°C. Kältere Temperaturen bedeuten einen höheren Stromverbrauch und sind nicht notwendig, wärmere Temperaturen sind für die Lebensmittellagerund und zum Einfrieren zu warm. Benutzen Sie für einzufrierende Lebensmittel das Vorgefrierfach.

Einfrieren und Auftauen

Das Gefriergut stets im erkalteten Zustand ins Gerät legen. Flach portionierte Lebensmittel sind schneller gefroren als dick portionierte. Benutzen Sie für einzufrierende Lebensmittel das Vorgefrierfach. Die Schnellgefrierschaltung muss erst ab etwa 2 Kilo eingeschaltet werden (Einschaltdauer für 2-5 kg: ca. 10-12 Stunden; über 5 kg: ca. 24 Stunden). Zum Auftauen das Gefriergut frühzeitig aus dem Tiefkühler nehmen und im Kühlschrank auftauen. Eine schonende Behandlung reduziert den Qualitätsverlust.

Luftzirkulation freihalten

Die in der Betriebsanleitung geforderten Wandabstände unbedingt einhalten. Lüftungsgitter dürfen nicht abgedeckt werden.

Weitere Tipps

Gerät regelmässig auf Vereisung kontrollieren (ausser No-Frost-Geräte). Gerät abtauen, wenn die Reifschicht 3-4 mm beträgt.

Starke Sonneneinstrahlung auf Gefriergerät vermeiden

Darauf achten, dass die Türe gut schliesst: Lässt sich ein eingeklemmter Papierstreifen leicht herausziehen, muss man die Dichtungen ersetzen. Bei den Türdichtungen dürfen keine Eisablagerungen vorhanden sein. Dies hat massive Energieverluste zur Folge.

Gefriergut kennzeichnen und übersichtlich einordnen, damit die Gerätetür möglichst kurz geöffnet werden muss.

Bei Betriebsstörungen die Gerätetür möglichst nicht öffnen, damit sich das Gefriergut nicht unnötig schnell erwärmt.

Bei längerer Abwesenheit (Ferien) das Tiefkühlgerät durch eine Vertrauensperson hin und wieder überprüfen lassen.

Wann lohnt sich eine Reparatur

Die Frage, ob sich eine Reparatur noch lohnt, ist nicht einfach zu beantworten. Anhaltspunkte ergeben sich, wenn man die Kostenersparnis (Strom, Wasser) eines neuen Gerätes mit dem Effizienzrechner auf dieser Homepage ausrechnet und mit den zu erwartenden Reparaturkosten vergleicht. Dabei sollte man auch berücksichtigen, dass neue Geräte oft besser ausgerüstet und bedienungsfreundlicher sind.

Fachleute schätzen, dass sich Reparaturkosten nur noch lohnen, wenn sie den nachstehend aufgeführten prozentualen Anteil des Kaufpreises eines neuen Gerätes nicht überschreiten:

 

Alter des Geräts: Reparaturkosten in % des Neupreises

3 – 4 Jahre maximal 40 %

5 – 7 Jahre maximal 25 %

8-10 Jahre maximal 10%