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Fassungsvermögen

Geräte mit 55 oder 60 cm Breite und ganzer Höhe fassen 10-14 Massgedecke, kleinere Geräte 4-9 Massgedecke. Kleinhaushalte, die über genügend Geschirr verfügen, spülen sparsamer mit einem grösseren Gerät, das immer ganz gefüllt und nur alle paar Tage in Betrieb gesetzt wird.

 

Klären Sie genau ab, ob Ihr Geschirr und Ihre Gläser (Grösse und Form) in den Spüler passen (ein Norm-Suppenteller ist 38 mm hoch und hat einen Durchmesser von 230 mm).

Standort

Brauchen Sie ein Einbaumodell für die Küchenkombination oder ein freistehendes Standmodell? Achten Sie bei Einbaumodellen auf die Breite (55 oder 60 cm).

 

Am Standort braucht es einen Wasser- und Stromanschluss? Praktisch ist ein Standort möglichst nahe beim Spülbecken. Kurze Zuleitungen ersparen zusätzliche Kosten.

 

Bei offenen Wohnküchen oder angrenzenden Schlafräumen muss auch der Lärm beachtet werden, den das Gerät verursacht. Der Lärmpegel ist auf der Energieetikette aufgeführt.

Bedienung

Achten Sie auf gute Bedienbarkeit. Auch technisch ausgefeilte, variantenreiche Maschinen sollten ohne wiederholtes Nachlesen in der Gebrauchsanleitung einfach zu bedienen sein.

 

Insbesondere ist zu beachten:

Lässt sich die Türe gut zu öffnen und schliessen? Kindersicherung wenn nötig vorhanden?

Sind die Filtersiebe gut zugänglich für die Reinigung?

Sind die vollen Geschirrkörbe gut herauszuziehen? Ist die Einteilung flexibel?

Sind Körbe verstell- und auswechselbar?

Sind Einfüllöffnung Spülmittel, Salz gut zu bedienen?

 

Weitere Merkmale für eine komfortable Bedienung:

Kontrollanzeige für den Wasserzulauf und -ablauf

Anzeige für den Programmstand und –dauer

Nachfüllanzeige für Salz und Klarspüler vorhanden

Startvorwahl, z.B. für den Betrieb bei Niedertarif

Wasserenthärtung

Bei hoher Wasserhärte, d.h. sehr kalkhaltigem Wasser lohnt es sich, ein Gerät mit einem besonders effizienten Wasserenthärtungsgerät zu wählen. Achten Sie darauf, dass die Wasserhärte gradgenau (und nicht bloss in zwei bis drei Stufen) eingegeben werden kann. Da immer mehr Gemeinden an Verbundwassernetze angeschlossen sind oder die Wassermischungen variiert werden, sind die Wasserhärten heute häufig nicht mehr konstant. Wählen Sie in diesem Fall ein Gerät mit Sensor-Enthärter, das die Enthärtung automatisch vornimmt.

Programme

Die meisten Geschirrspüler bieten drei Hauptprogramme: Normalprogramm für den täglichen Gebrauch; Schonprogramm für Gläser oder wenig verschmutztes Geschirr und ein Intensivprogramm für hartnäckige Verschmutzungen. Überlegen Sie für sich, welche Zusatzprogramme für Sie nötig sind:

 

Energiesparprogramm oder -taste, welche die Temperatur reduzieren

Separates Vorspülen

Halbe Ladung

Warmwasseranschluss

Am meisten Strom brauchen Geschirrspüler zum Aufheizen des Wassers. Dieser Energieverbrauch kann teilweise eingespart werden, wenn das Warmwasser im betreffenden Gebäude mit erneuerbarer Energie erwärmt wird (Wärmepumpen, Sonnenkollektoren-, Holzfeuerungen). In diesem Fall ist ein Warmwasseranschluss in Betracht zu ziehen. Allerdings werden dann sämtliche Spülgänge mit Warmwasser ausgeführt, auch wenn dies gar nicht nötig wäre.

Garantie-und Serviceleistungen

Vergleichen Sie die Garantie- und Serviceleistungen. Die gesetzlich vorgeschriebene Garantiezeit beträgt zwei Jahre. Erkundigen Sie sich nach der Liefergarantie für Ersatzteile.

Aktionsangeote

Achten Sie bei Aktionsangeboten auf den Stromverbrauch und auf die Liefergarantie für Ersatzteile.

Preise

Vergleichen Sie die Preise und wählen Sie das beste Angebot. Achten Sie auf den Unterschied zwischen Brutto- und Nettopreisen.

Bruttopreise:

Auf die Bruttopreise der Hersteller bietet der Handel Rabatte.

Netto- oder Mitnahmepreise:

Bei den Netto- und Mitnahmepreisen des Handels handelt es sich um den Endkaufpreis.(unverbindliche Preisempfehlung )

Spülprogramme

Programm gemäss dem Verschmutzungsgrad wählen. Das Intensivprogramm braucht es nur bei hartnäckigen Verschmutzungen. Für leicht verschmutztes Geschirr reicht das Schonprogramm.

Optimale Füllung

Maschine erst in Betrieb nehmen, wenn sie voll beladen ist. Geschirr mit älteren Speiseresten lässt sich bei den meisten Maschinen mit einem Vorspülgang spülen. Dieser braucht weniger Wasser und Energie, als wenn man von Hand vorspült.

Energiespartaste

Die gedrückte Energiespartaste verlängert die Spüldauer zugunsten einer tieferen Wassertemperatur und eines geringeren Energieverbrauchs.

Spülmaschinenmittel

Spülmaschinenmittel enthalten meistens Phosphate. Kombinierte Produkte, wie Tabs gehen bis an die gesetzliche erlaubte Limite. Achten Sie beim Kauf auf das Kleingedruckte.

Wasserenthärtung

Füllen Sie den Salzbehälter gemäss Gebrauchsanweisung. Vor allem beim ersten Gebrauch ist dies aus hygienischen Gründen wichtig. In Gebieten mit weichem Wasser kann evtl. auf die weitere Salzzugabe verzichtet werden. Auskunft über die Wasserhärte erteilen die Wasserwerke oder die Gemeinde.

Maschinentauglichkeit von Geschirr und Besteck

Nicht maschinentauglich sind Kochlöffel und Schneidbretter aus Holz sowie, Besteck mit Holz- oder Horngriffen.

Vorsicht ist bei handbemaltem Geschirr oder Geschirr mit Goldrand geboten. Diese sind meist nicht Spülmaschinen fest.

Stiele und Griffe von Pfannen sind nicht immer maschinentauglich.

Beim Kauf von Geschirr und Bestecken auf die Bezeichnung "Spülmaschinen fest" achten.

Je härter und weniger porös das Geschirr ist, desto besser eignet es sich für die Maschine.

Spülen in Niedertarifzeiten

Falls die Geschirrspülmaschine über eine Zeitvorwahl verfügt, kann das Spülen evt. in die günstigen Niedertarif Zeiten verlegt werden.

Wann lohnt sich eine Reparatur

Die Frage, ob sich eine Reparatur noch lohnt, ist nicht einfach zu beantworten. Anhaltspunkte ergeben sich, wenn man die Kostenersparnis (Strom, Wasser) eines neuen Gerätes mit dem Effizienzrechner auf dieser Homepage ausrechnet und mit den zu erwartenden Reparaturkosten vergleicht. Dabei sollte man auch berücksichtigen, dass neue Geräte oft besser ausgerüstet und bedienungsfreundlicher sind.

 

Fachleute schätzen, dass sich Reparaturkosten nur noch lohnen, wenn sie den nachstehend aufgeführten prozentualen Anteil des Kaufpreises eines neuen Gerätes nicht überschreiten:

 

Alter des Geräts: Reparaturkosten in % des Neupreises

3 – 4 Jahre maximal 40 %

5 – 6 Jahre maximal 20 %

7 und mehr Jahre maximal 5 %